Inschriftenkatalog: Stadt Düsseldorf

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 89: Stadt Düsseldorf (2016)

Nr. 16 Kaiserswerth, St. Suitbertus 1243

Beschreibung

Türsturz (?) mit fünfzeiliger Bauinschrift oder historischer Nachricht; sogenannte Gernandus-Inschrift. Sandstein; ursprünglich außen auf der zum Rhein gelegenen Seite über dem Westportal unterhalb des Turmes angebracht.1) Der untere Teil mit den Zeilen 4 und 5 wurde 1702 zerstört2); der verbliebene Teil ist später3) mehrfach gebrochen; das Ende des vorletzten Wortes sowie das letzte Wort der Zeilen 2 und 3 sind verloren. Die Zeilen sind zwischen einfacher Lineatur eingehauen. Die Datumszeile steht zentriert und wird durch eine zusätzliche Linie von den übrigen Zeilen getrennt. Die Bruchstücke sind zu einem nicht bekannten Zeitpunkt mit Eisenklammern verbunden an der Innenseite der Westfassade nördlich vom Portal eingemauert worden.4)

Ergänzungen nach HAStK, Best. 1039 (Farragines Gelenii).

Maße: H. 23–28 cm; B. 177,5 cm; Bu. 5,8–6,3 cm.

Schriftart(en): Romanische Majuskel.

DI 89, Nr. 16 - Kaiserswerth, St. Suitbertus - 1243

 AWK NRW, Arbeitsstelle Inschriften (Gerda Hellmer) [1/4]

  1. ANNO · D(OMI)NIa) · M · CCb) · X[LIII]c) / HA(N)C · TEMPLI · PARTE(M) [Q]V[A](M)d) C[R]EDENSe) · AFF[ORE MARTEM] / [GE]RNANDVSf) · FREGIT · TVRRIMg) · Q(VE) · IACE[REh) COEGIT] /
    NE
    · NI[MIVM SVRGENS CASTRIi) PRESSVRA SIT VRGENS /
    TEMPORE TRANQVILLO REPARAT j) MELIORE k) LAPILLO]

Übersetzung:

Im Jahr des Herrn 1243: Diesen Teil der Kirche, den er im Glauben, dass Krieg bevorstehe, abbrechen ließ, und den Turm, (den) er zwang danieder zu liegen, damit er nicht zu sehr aufragend eine drückende Bedrängnis für die Burg darstellte, stellt Gernandus in ruhiger Zeit aus besserem Stein wieder her.

Versmaß: Hexameter, zweisilbig leoninisch gereimt (Zeilen 2–5).

Kommentar

Als Worttrenner werden Kreise in Zeilenmitte verwendet. Es findet sich eine Reihe runder Formen, so unziales D bei D(OMI)NI und mehrfach unziales E, besonders auffällig in der Verwendung beider Formen des E in CREDENS. In der vierten Zeile ist das N rund; ebenso lässt der noch erkennbare obere Teil des ersten M bei NI[MIVM] ein rundes M vermuten. Der Rechtsschrägschaft des X ist geschwungen; der Bogen des G eingerollt. Der Mittelteil des kapitalen M endet auf der Zeilenmitte. Der Deckbalken der trapezförmigen A steht an beiden Seiten über. Bei D, P und R sind die Winkel zwischen den Bögen und Schaftenden sehr ausgeprägt; bei D, R und dem runden N zu Beginn der vierten Zeile ist der Schaft deutlich kleiner als der Bogen. Die Cauda des R setzt weit außen am Bogen an und ist am unteren Ende nach rechts gebogen; bei P berührt der Bogen den Schaft oberhalb der Zeilenmitte, indem er zum Schaft hin nach oben umgebogen wird. Schaft- und Bogenenden besitzen ausgeprägte Sporen.

Die Ergänzung der nicht vollständig erhaltenen Jahreszahl zu 1243 ist angezweifelt worden. Eindeutig zu lesen sind M · CC · X sowie ein Schaft, der entweder ein I oder aber der Schaft eines L ist. So hat Großmann sich 1985 auf eine zu einem nicht bekannten Zeitpunkt – vielleicht bei Restaurierungsarbeiten in den 1930er Jahren – am Original vorgenommene, heute nicht mehr vorhandene Ergänzung aus Zement berufen und versucht, die dort zu 1213 ergänzte Jahreszahl als richtige Lesung nachzuweisen.5) Die Angabe 1243 in den Farragines Gelenii hält er für „eine irrige Lesung“, die in den jüngeren Wiedergaben der Inschrift „kritiklos übernommen“ worden sei.6) Für die bereits von Achter berücksichtigte Überlieferung der Inschrift in einem Kaiserswerther Kopiar von ca. 1768–1770, die ebenfalls 1243 bietet,7) vermutet er, dass diese – wie die Angaben bei Redinghoven u.a. – ebenfalls auf die Farragines Gelinii zurückgeht,8) obwohl die Wiedergabe im Kopiar exakt an der offensichtlich bereits im 18. Jahrhundert vorhandenen Bruchstelle in Zeile 4 endet und keinen Hinweis auf die vollständige Überlieferung in den Farragines enthält. Das Jahr 1243 ist zudem neben den Farragines und dem davon unabhängigen Beleg im Kaiserswerther Kopiar durch eine dritte, zudem deutlich ältere und von beiden unabhängige Quelle, das Kopiar des Pfarrarchivs in Rheinbrohl, bezeugt, das den vollständigen Text mit der Jahreszahl 1243 überliefert. Auch das von Großmann ebenfalls angeführte Argument, für das Jahr 1243 seien keine den Abbruch erforderlich machenden Auseinandersetzungen bekannt,9) ist mittlerweile widerlegt.10)

Schwierigkeiten bereiten die exakte Datierung für die Errichtung der von Gernandus niedergelegten Bauteile (also des Turmes und seiner Unterbauten an der Westseite der Kirche) sowie die Frage, ob die Bauinschrift den Abriss und einen zukünftigen Wiederaufbau benennt oder eine erfolgte Wiederherstellung bezeugt.

Während durch die Untersuchung von Senger die Datierung des Chores der Suitbertuskirche auf die Zeit um 1237 gesichert scheint,11) ist trotz der 1989–1994 vorgenommenen „Baubeobachtungen“ und der daraus gewonnenen und von Gisbert Knopp und Norbert Nußbaum publizierten „Erkenntnisse zur Periodisierung“ der Baugeschichte12) die Datierung des Langhauses und seines westlichen Abschlusses in bestimmten Bauphasen problematisch. Knopp und Nußbaum unterteilen – unter Berücksichtigung der bis 2004 vorgeschlagenen Datierungen – die Baugeschichte der Kirche in vier Phasen und erläutern im Anschluss auch die Zerstörungen und Arbeiten ab dem 18. Jahrhundert. Die Errichtung des von Gernandus abgebrochenen Turmbaus13) ordnen sie der Phase IV zu, der auch der staufische Chor und die Mittelschiffwände angehören. Gesichert ist lediglich, dass der Unterbau dieses Turmes an der Nord- und Südwand zweischalig mit dazwischen liegenden Treppen erstellt worden ist und vom ersten Obergeschoss eine hölzerne Empore etwa 3,50 m in das Mittelschiff des Langhauses hineinragte. Die Breite entsprach der des Mittelschiffs. Der von Gernandus abgerissene Teil der Kirche dürfte also, wenn man Sengers Datierung des Chores zugrunde legt, nicht sehr lange gestanden haben.

Anlass für den Abriss des Turmes und des dessen Unterbau bildenden Teiles der Kirche dürften die im Zuge des Niedergangs der staufischen Herrschaft zwischen 1239 und 1243 mit Unterbrechungen ausgetragenen Auseinandersetzungen zwischen dem Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden, der sich gegen den Kaiser auf die päpstliche Seite gestellt hatte, und einer Reihe von kaisertreuen Grafen und Herzögen im Nordwesten des Reiches (u.a. Jülich, Berg, Brabant, Sayn) gewesen sein, in die auch der Kaiserswerther Burggraf Gernandus als Vertreter des Kaisers verwickelt wurde. Möglicherweise war er bereits 1240 an der Eroberung eines kölnischen Stützpunktes bei dem nahe gelegenen Mettmann beteiligt.14) Zu den Aufgaben des Burggrafen zählten auch die Aufrechterhaltung der königlichen Herrschaft und der Schutz der entsprechenden Gerechtsame sowie die Sicherstellung „dauernder Verteidigungsbereitschaft“.15) Daher erfolgte wie in späterer Zeit bei der Niederlegung der Georgs- und der Walburgiskirche der Abriss des Turmes aus fortifikatorischen Gründen. Aufgrund der räumlichen Nähe wäre er bei Angriffen auf die Burg von erheblicher strategischer Bedeutung und damit, wie in der Inschrift angegeben, eine Bedrohung gewesen.

Nahezu übereinstimmend wurde der in der Inschrift überlieferte Vorgang so ausgelegt, dass Gernandus 1243 den Turm der Stiftskirche niederlegen ließ und sich zur Wiederherstellung zu einem ruhigeren Zeitpunkt und mit besserem Material verpflichtete.16) Mehrfach wurde daher in Zeile 5 das präsentische REPARAT durch die Konjunktiv-Form ersetzt,17) um den Wunsch oder die Aufforderung auszudrücken. Lediglich Kelleter weist ausdrücklich auf die von ihm vorgenommene Änderung hin und ist der Ansicht, dass diese Aufforderung „wie eine trotzige Mahnung der Stiftsherren an Gernand als Bauherrn gerichtet“ klinge.18)

Zu einem anderen Ergebnis gelangt Nicola Senger,19) die auf die bei Lorenz genannten militärischen Auseinandersetzungen um 124020) sowie auf die in zeitgenössischen Bauinschriften genannten Gründe für deren jeweilige Anbringung verweist, die einen Neu- oder Umbau oder eine Weihe, nicht aber einen Abriss nennen.21) Sie schließt daraus, dass 1243 das Jahr des Wiederaufbaus durch Gernand bezeichnet. Die wenige Jahre später erfolgende Belagerung der Burg im Jahr 1247 durch Wilhelm von Holland sei, so Senger, zu diesem Zeitpunkt „nicht vorauszusehen“22) gewesen.

Dem bislang über die Baugeschichte Bekannten ist nicht zu entnehmen, ob Gernand tatsächlich einen Wiederaufbau – 1243 oder zu einem anderen Zeitpunkt – veranlasst hat. Ein solcher Wiederaufbau ist allerdings zumeist bestritten worden.23) Knopp und Nußbaum haben ihn jedoch angenommen.24) Die schriftlichen Quellen zur Stiftsgeschichte enthalten keine Angaben dazu. Ebensowenig findet sich in ihnen ein Hinweis auf Vereinbarungen über die Niederlegung oder diesbezügliche Auseinandersetzungen zwischen dem Stift und dem Burggrafen. Lediglich die ursprünglich gut sichtbare Anbringung des Sturzes (?) kann als Hinweis darauf gesehen werden, dass die Stiftsherren den Burggrafen zu einem Wiederaufbau verpflichtet haben.

Über dem Bogenscheitel des Westportals befindet sich heute ein steinernes Relief mit einer nach oben weisenden Hand, die nach Lacomblet, Clemen und anderen auf die vormals über dem Portal befindliche Inschrift hingewiesen haben soll.25) In den handschriftlichen Überlieferungen der Inschrift findet sich sowohl im Rheinbrohler Kopiar ein Hinweis auf die Hand, die dort zwischen dem Datum und den Hexametern eingezeichnet ist, als auch im Kopiar des Kaiserswerther Pfarrarchivs, wo sie als mögliche Schwurhand gedeutet wird.26) In den Farragines und den darauf basierenden Überlieferungen wird sie nicht erwähnt. Bereits Kelleter lehnte einen Zusammenhang ab,27) während Achter 1994 einen Zusammenhang der „Schwurhand“ zu den in der Inschrift bezeugten Vorgängen nicht ausschließen wollte.28) Sölter und auch Senger halten es jedoch, insbesondere wegen der Darstellung des Ärmels (rechts glatt, links weit abstehend), für wahrscheinlich, dass eine um 90° verdrehte Hand einer Figur eines der Vorgängerbauten an dieser Stelle wiederverwendet wurde,29) nach Sölter vermutlich die rechte Hand Gottes.30)

Der in der Inschrift genannte Gernandus ist der Reichsministeriale Gernandus von Hagenau der Ältere. Als Burggraf erstmals 1221 nachgewiesen, wird er 1245 gemeinsam mit seinem gleichnamigen Sohn genannt, der 1248 nach einjähriger Belagerung der Burg kapitulierte und 1249 durch Wilhelm von Holland das Burggrafenamt auf Lebenszeit erhielt. Der auch im Kaiserswerther Memorienverzeichnis mehrfach genannte Vater war vermutlich vor 1248 verstorben. Er war mindestens zweimal verheiratet und hinterließ neben Gernandus d. J. noch weitere Kinder.31)

Textkritischer Apparat

  1. Vor I ist der Stein gebrochen, aber ohne Buchstabenverlust. Die über DNI und M möglicherweise vorhandenen Kürzungszeichen sind durch eine Eisenklammer verdeckt.
  2. Kürzung durch mittig über CC hochgestelltes o.
  3. Kürzung durch hochgestelltes o. Nach X ist der Schaft des L noch erhalten, danach ist der Stein so abgebrochen, dass der Balken des L bereits fehlt. Auf dem angesetzten Bruchstück ist der untere Schaftteil des letzten I noch sichtbar. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt, vielleicht in den 1930er Jahren (vgl. Senger, St. Suitbert, S. 33 Anm. 103), wurde die Jahreszahl mit Hilfe eines angesetzten Zementstreifens zu MCCXIII ergänzt; diese Ende des letzten Jahrhunderts noch vor Ort befindliche Ergänzung (vgl. ebd., sowie Großmann, Baugeschichte, S. 370 mit Abb.) ist heute nicht mehr vorhanden. Großmann (ebd.) hält aufgrund dieser Ergänzung „M · CC · X III +“ für die korrekte Jahresangabe.
  4. Stein gebrochen, aber ohne Buchstabenverlust. Eine Eisenklammer verdeckt einen Teil der Buchstaben; deren noch sichtbare Teile sind nicht eindeutig zu erkennen, widersprechen der kopialen Überlieferung aber nicht; der Kürzungsstrich ist deutlich sichtbar. [Q]V[A](M)] fehlt bei Baudri, Lacomblet, Clemen, KDM, v. Trostorff, Delvos; dum PfA Kaiserswerth, A 27, p. 120 u. 278.
  5. Die Buchstaben CR durch Teil einer Eisenklammer verdeckt, R anhand des sichtbaren Buchstabenteils nicht eindeutig lesbar. Zwischen N und S ist die Platte gebrochen. mox ergänzt bei Baudri, Lacomblet, Clemen, KDM, v. Trostorff, Delvos.
  6. GE weggebrochen.
  7. Zwischen V und erstem R Stein unter Verlust der unteren Teile beider Buchstaben gebrochen.
  8. Zwischen I und A Stein gebrochen, hinter E Stein gebrochen und verloren.
  9. CASTRI] arcis Baudri, Lacomblet, Clemen, KDM, v. Trostorff, Delvos.
  10. reparet Terwelp, Clemen, Kaiserswerth. Sicherungsarbeiten, Heck, Delvos, Schmidt, Stick. Kelleter emendiert zu reparet.
  11. meliori Stick.

Anmerkungen

  1. HAStK, Best. 1039 (Farragines Gelenii), Bd. 20, p. 539: „Extra templum super portam ianuae occidentalis subter turrim quae usque ad tectum templi humiliata est sequentes leguntur versus incisi lapidi.“ Vgl. auch die Angaben in PfA St. Suitbertus Kaiserswerth, A 27, p. 278.
  2. PfA St. Suitbertus Kaiserswerth, A 27, p. 120 u. 278 überliefert zweimal den Text bis zum Beginn der 4. Zeile, für die lediglich „ne nim“ aufgezeichnet wurde. Der Rest sei „in der Belagerung … abgesprungen von dem oberen Thüren-Dürpell“ (ebd., S. 278).
  3. Ebd. ist der Text bis zum Beginn von Zeile 4 noch ohne Lücken oder Einschränkungen verzeichnet.
  4. Dass Lacomblet, Düsseldorf, S. 10f., im Jahr 1860 den Text vollständig wiedergibt, ohne auf die nur fragmentarische Erhaltung einzugehen, belegt, dass er sie wohl nicht selbst gesehen hat, auch wenn seine Angaben den Eindruck erwecken können, dass sie noch außen angebracht gewesen sei. Auch der Hinweis bei Clemen, KDM Düsseldorf, S. 130, erschienen 1894, die Inschrift sei „jetzt entfernt, Bruchstücke an der Innenseite“, lässt nicht zwingend den Schluss zu, dass sie erst kurze Zeit zuvor – bei der Restaurierung 1870 – 1877 – dort angebracht worden ist. Zu den Maßnahmen von 1870 bis 1877, die große Veränderungen im Westbau mit sich brachten, vgl. Senger, St. Suitbert, S. 46f.
  5. Großmann, Baugeschichte; zu der Ergänzung ebd., S. 371; eine Abb., auf der die Ergänzung zu erkennen ist, ebd., S. 370, sowie bei Achter, Düsseldorf-Kaiserswerth, S. 5. Zu der Vermutung, die Ergänzung sei in den 1930er Jahren durchgeführt worden, Senger, St. Suitbert, S. 33 Anm. 103.
  6. Großmann, Baugeschichte, S. 370f., die Zitate ebd. S. 371.
  7. PfA St. Suitbertus Kaiserswerth, A 27, p. 120 u. 278. Dazu Großmann, Baugeschichte, S. 371, und Senger, St. Suitbert, S. 32f.
  8. Großmann, Baugeschichte, S. 371.
  9. Ebd., S. 372.
  10. S. unten im Kommentar.
  11. Senger, St. Suitbert; dort bes. die Zusammenfassung ihrer Ergebnisse S. 133–138.
  12. Knopp/Nußbaum, Stiftskirche; die Zitate ebd., S. 23.
  13. Zum Folgenden ebd., S. 27–31.
  14. Vgl. dazu Wilhelm Janssen, Das Erzbistum Köln im späten Mittelalter 1191–1515. Erster Teil (Geschichte des Erzbistums Köln, hg. v. Eduard Hegel, Bd. 2), Köln 1995, S. 152–154; Lorenz, Kaiserswerth, S. 94.
  15. Lorenz, Kaiserswerth, S. 94.
  16. Z. B. Stick, Kollegiatstift, S. 27f.; Sölter, Kirche, S. 61f.; Kubach/Verbeek, Baukunst, Bd. 1, S. 430.
  17. S. textkritischer Apparat unter j.
  18. Kelleter, UB Kaiserswerth, S. XLI. Vgl. ähnlich z. B. auch Zitzen, Suitbertus-Stiftskirche, S. 12.
  19. Zum Folgenden Senger, St. Suitbert, S. 35–37.
  20. Lorenz, Kaiserswerth, S. 94f. mit Anm. 428.
  21. Vgl. dazu auch die tabellarische Zusammenstellung bei Funken, Bauinschriften, S. 40–43.
  22. Senger, St. Suitbert, S. 35 Anm. 108.
  23. So auch bei Brzosa, Geschichte, S. 40 Anm. 134, der die Überlegungen von Senger verwirft. Bestritten wird der Wiederaufbau z. B. auch bei Kelleter, UB Kaiserswerth, S. XLI, und Achter, Düsseldorf-Kaiserswerth, S. 5f.
  24. Knopp/Nußbaum, Stiftskirche, S. 32. Die älteste Ansicht der Kirche auf einem Kupferstich von Matthaeus Merian ist um 1646 datiert und zeigt eine durch drei Rundbogenfenster gegliederte Westfassade mit einem quadratischen und in der Flucht der Fassade aufgesetzten Turm (abgebildet z. B. bei Knopp/Nußbaum., Stifts­kirche, S. 30 Abb. 12, u. Brzosa, Geschichte, Tafel 1 Abb. 1). Knopp/Nußbaum, Stiftskirche, S. 32, halten es allerdings für „fraglich“, dass diese Ansicht den durch Gernandus durchgeführten Wiederaufbau wiedergibt.
  25. Lacomblet, Düsseldorf, S. 10, der sie als „eiserne Hand“ beschreibt; Clemen, KDM Düsseldorf, S. 131. Diesen Angaben folgt z. B. auch Heck, Geschichte, S. 140. Einen Zusammenhang zur Hand scheinen z. B. auch v. Trostorff, Beiträge, Bd. 1, S. 12, u. Delvos, Geschichte, S. 39, gesehen zu haben.
  26. PfA St. Suitbertus Kaiserswerth, A 27, p. 120, nicht ebd., p. 278.
  27. Kelleter, UB Kaiserswerth, S. XLII. Keinen Zusammenhang sehen auch Kubach/Verbeek, Baukunst, Bd. 1, S. 430.
  28. Achter, Düsseldorf-Kaiserswerth, S. 5f., das Zitat S. 5.
  29. Sölter, Kirche, S. 72; Senger, St. Suitbert, S. 64.
  30. Sölter, Kirche, S. 72; vgl. auch Seitz, St. Suitbertus, S. 9. Zu den verschiedenen Lokaltraditionen zu dieser Hand zusammenfassend Engelbert Ippendorf, Die Rechte Hand, in: 1275 Jahre St. Suitbertus, S. 28f.; vgl. auch Funken, Ars Publica, Bd. 3, S. 1215.
  31. Zu Gernandus von Hagenau Lorenz, Kaiserswerth, S. 70–73 mit den Einzelnachweisen. Sein Siegel wird beschrieben bei Pagenstecher, Burggrafensiegel, S. 131.

Nachweise

  1. PfA St. Suitbertus Rheinbrohl, Kopiar Kaiserswerth, S. 77.
  2. HAStK, Best. 1039 (Farragines Gelenii), Bd. 20, p. 539.
  3. BSBM, Cgm 2213 (Slg. Redinghoven), Bd. 17, fol. 97r; Bd. 18, fol. 350v (nach Farragines Gelenii); Bd. 31, fol. 539r.
  4. PfA St. Suitbertus Kaiserswerth, A 27 (früher 41), p. 120 u. 278 (geschr. 1768/70).
  5. LAV NRW R, Hss. B XI 2, fol. 354v (nach Slg. Redinghoven, Bd. 18).
  6. Baudri, St. Suitbertus-Tumba, S. 19 Anm.
  7. Lacomblet, Düsseldorf, S. 11.
  8. Terwelp, Kaiserswerth, S. 130 (nach Rheinbrohler Kopiar).
  9. Clemen, KDM Düsseldorf, S. 130.
  10. v. Trostorff, Beiträge, Bd. 1, S. 12 (nach Clemen?).
  11. Kelleter, UB Kaiserswerth, S. XLI.
  12. Clemen, Kaiserswerth. Sicherungsarbeiten, S. 47.
  13. Heck, Geschichte, S. 141.
  14. Delvos, Geschichte, S. 39.
  15. Schmidt, Kaiserswerth, o. S.
  16. Stick, Kollegiatstift, S. 28.
  17. Sölter, Kirche, S. 61 (nach Farragines Gelenii).
  18. Großmann, Baugeschichte, S. 369f.
  19. Lorenz, Kaiserswerth, S. 94f. Anm. 428.
  20. Senger, St. Suitbert, S. 31f.

Zitierhinweis:
DI 89, Stadt Düsseldorf, Nr. 16 (Ulrike Spengler-Reffgen), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di089d008k0001600.