Die Inschriften der Stadt Braunschweig bis 1528

Katalogartikel in chronologischer Reihenfolge.

DI 35: Stadt Braunschweig I (1993)

Nr. 51† St. Johanniskirche 1370–1400

Beschreibung

Heiligenfiguren. Die zur Straße Kattreppeln weisende Portalfront der ehemaligen Johanniterkirche war von einem hohen Giebel bekrönt, dem ein giebelförmiger Uhrenerker vorgebaut war. Darunter befanden sich die beiden symmetrisch unter die linke und rechte Seite des Erkers gesetzten spitzbogigen Fenster. Zur linken und zur rechten Seite unterhalb der Fenster lagen die spitzbogigen Portale, die je zu beiden Seiten von einer stehenden Heiligenfigur gerahmt waren1). Die Namen der Heiligen waren offenbar auf den Sockeln in Stein gehauen. Die Kirche wurde 1784 abgerissen.

Inschriften nach Slg. Sack.

DI 35, Nr. 52 - Braunschweig, St. Ulrici-Brüdern - (13)72

 Bernhard Boockmann [1/1]

  1. A

    S(anc)t(us) Johan(n)es baptista

  2. B

    S(anc)t(a) Marie

  3. C

    S(anc)t(a) Cathrina virgo

  4. D

    S(anc)t(us) Johan(n)es evangelistaa)

Textkritischer Apparat

  1. evangeliste Sack.

Anmerkungen

  1. Vgl. die Abb. in: Spies, 1976, Abb. 63, S. 76. Auf diesem Kupferstich aus der Werkstatt Beck von 1714 sind nur noch am linken Portal zwei Heiligenfiguren zu sehen.

Nachweise

  1. Sack, H V, 135, S. 20.

Zitierhinweis:
DI 35, Stadt Braunschweig I, Nr. 51† (Andrea Boockmann), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di035g005k0005102.